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Schon seit Jahren beschäftigen sich Bastler damit ihre Konsole zu modifizieren. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten sich mit der Technik der Konsolen auseinander zu setzen. Es gibt zum einen “Modder”, die sich in erster Linie um die Optik der Geräte kümmern. Diese verändern die Cases, fügen Leuchtelemente ein und bestücken ihre Konsolen mit anderen teils obskuren Objekten, um diese zu verschönern. Auch das Thema Modchip ist heute nicht mehr wegzudenken. Der Großteil konzentriert sich allerdings auf die “inneren Werte” einer Konsole. Hier werden Umbauten durchgeführt und in die Technik der Konsolen selbst eingegriffen. Zu Zeiten der 16 Bit-Konsolen Super Nintendo und Mega Drive dienten die Umbauten in der Regel dazu ausländische Spiele auf heimischen Konsolen spielbar zu machen. Ein Umbau umging somit lediglich die Länderabfrage der Spiele, so dass man Importe auf der eigenen Konsole spielen konnte.
Der Durchbruch der Technik
In der folgenden Konsolengeneration machte die Technik jedoch einen entscheidenden Sprung. Mit der Sony Playstation und dem Sega Saturn gab es gleich zwei Konsolen, die auf CDs als Medium setzen und nicht wie die Konkurrenz aus dem Hause Nintendo weiterhin Module verwendete. Der Einsatz der CDs stellte findige Techniker vor ganz neue Möglichkeiten und so war es die erste Generation, in welcher Modchips häufig anzutreffen waren. Durch den Modchip in der Konsole konnte man nicht mehr nur die Länderabfrage umgehen, sondern auch selbst erstellte Sicherheitskopien von Spielen abspielen. Erstmals konnte man seine Originale somit sicher aufbewahren und zum Spielen selbst nur die Kopien verwenden. Da ein Modchip in der Regel einfach einzubauen war und sich die Kosten für einen Einbau in Grenzen hielten, war dessen Einsatz weit verbreitet. Der Erfolg von Sonys Playstation trug sein Scherflein dazu bei, denn bei dieser Konsole gestaltete sich der Einbau recht einfach und auch das Brennen der Sicherheitskopien war dank immer günstiger werdenden Brennern sowie Rohlingen von jedem selbst zu erledigen.
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